Die Frage aller Fragen. Woher stammt der Name des Geschenkartikel-Filialisten NANU-NANA? Hierzu grassieren allenfalls wilde Gerüchte und Tuscheleien. Denn niemand weiß etwas Genaues.
Einer, der es wissen muss, ist Joachim Hoepp, Inhaber der Firma NANU-NANA. Und er lüftet hier das Geheimnis. Denn NANU-NANA ist mehr als nur ein Wort(spiel). Des Rätsels Lösung ist auf Langeoog, einer kleinen ostfriesischen Insel, zu finden. Von hier stammt Herr Hoepp und hat sich in jungen Jahren im elterlichen Fotogeschäft den Studentenlohn verdient. Tagsüber war er der Strandfotograf der Insel, abends durchstreifte er die Strandhalle, um Stars und Sternchen mit ihren Fans abzulichten.
Manch Langeoog-Urlauber hat noch heute ein Foto von sich und seinem Idol im Party-Keller hängen, geknipst vom heutigen NANU-NANA-Inhaber. Es war der Abend, an dem sich Lale Andersen im Blitzlichtgewitter sonnte und auch Herr Hoepp seine Kamera im Anschlag hatte, um das Foto des Abends zu ergattern. Wie aus dem Nichts fiel der Satz: „Nanu-Nana, wer kommt denn da, Nanu-Nana, wer fotografiert denn da?“. Ein Tourist hatte Herrn Hoepp von seinem Strandgang erkannt. Die nachfolgenden Biere taten das Übrige.
Die neuen geflügelten Worte waren in aller Munde. Selbst nachdem man den Heimweg gemeinsam - nicht mehr ganz nüchtern - meisterte, verabschiedete man sich natürlich mit den Worten „Nanu-Nana, wer kommt denn da, Nanu-Nana, wer fotografiert denn da?“.
Ein Slogan war geboren und Herr Hoepp merkte schnell, dass sich durch die Begrüßung „Nanu-Nana, wer kommt denn da?“ kombiniert mit einem Augenzwinkern die Herzen der Menschen öffneten. Was lag also näher, als sich 1972 bei der Gründung des ersten Geschäftes für Geschenkartikel an eben diesen Ausspruch zu erinnern.